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Beschreibung der Langausgabe von SHOW-FILE-TRANSFER

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Die Langausgabe wird anhand eines Beispiels für einen Outbound-Auftrag und eines Beispiels für einen Inbound-Auftrag beschrieben.

Beispiel 1 (Outbound-Auftrag)

Es sollen umfangreiche Informationen über den FT-Auftrag mit der Auftrags-Identifikation 721212 auf SYSLST ausgegeben werden. Wenn der FT-Auftrag unter derselben Kennung abgesetzt wurde, die die Informationen anfordert, lautet das Kommando:

/SHOW-FILE-TRANSFER                                                    -

/                   TRANSFER-ID=721212,                                -

/                   INFORMATION=*ALL,                                  -
/                   OUTPUT=*SYSLST

Die empfohlene Kurzform dieses Kommandos lautet:

/SHFT 721212,INF=*ALL,OUT=*SYSLST

Die Informationsausgabe hat dann zum Beispiel die folgende Form:

%TRANSFER-ID =721212      STORE  =16-12-11 14:09:35  FILESIZE=40960000
%   STATE    =WAIT        BYTECNT=2117632

%   INITIATOR=LOCAL       TRANS  =TO                 PRIO    =NORM

%   WRITE    =REPLACE     START  =SOON               CANCEL  =NO

%   COMPRESS =BYTE        DATA   =CHAR
%   TRANSP   =NO          ENCRYPT=YES                TABEXP  =NO

%   OWNER    =USER1       DICHECK=NO

%   PARTNER  =WIN01
%   FNC-MODE =TRANSPARENT

%   PARTNER-STATE =ACT

%   PARTNER-PRIO  =NORM
%   LOC: FILE     =$USER1.FILE.GR

%        TRANS-ADM=(USER1,88888)

%        ASYN-MSG =ALL
%   REM: FILE     =TEST2

%        TRANS-ADM=REMOTE-PROFILE

Beispiel 2 (Inbound-Auftrag)

Es sollen umfangreiche Informationen über den FT-Auftrag mit der Auftrags-Identifikation 983050 auf SYSLST ausgegeben werden. Wenn der FT-Auftrag unter derselben Kennung abgesetzt wurde, die die Informationen anfordert, lautet das Kommando:

/SHOW-FILE-TRANSFER                                                    -
/                   TRANSFER-ID=983050,                                -

/                   INFORMATION=*ALL,                                  -

/                   OUTPUT=*SYSLST

%TRANSFER-ID =983050      STORE  =16-12-11 14:09:36  FILESIZE=40960000

%   STATE    =WAIT        BYTECNT=1925120

%   INITIATOR=REMOTE      TRANS  =FROM               PRIO    =
%   WRITE    =REPLACE     START  =SOON               CANCEL  =NO

%   COMPRESS =BYTE        DATA   =CHAR               GLOB-ID =721212

%   TRANSP   =NO          ENCRYPT=YES                TABEXP  =NO

%   OWNER    =USER2       DICHECK=YES                RECFORM =VARIABLE

%   PARTNER  =WIN01
%   FNC-MODE =TRANSPARENT

%   PARTNER-STATE =ACT

%   PARTNER-PRIO  =NORM
%   FILE     =TEST2

%   TRANS-ADM=LAST

Bedeutung der Felder der Langausgabe

Die folgende Liste beschreibt alle Felder, die bei der Langausgabe auftauchen können (nach Zeilen). Welche Felder im Einzelfall ausgegeben werden, hängt von der Art und den Parametern des Auftrags ab.

TRANSFER-ID:

FT-Auftrags-Identifikation

STORE:

Angabe, zu welcher Zeit der Auftrag ins Auftragsbuch eingetragen wurde

FILESIZE:

Größe der Datei in Byte. Ist die Ausgabe rechts mit einem „K“ gekennzeichnet, so erfolgt die Ausgabe in Kilobyte. Ist diese Ausgabe mit einem „M“ gekennzeichnet, so erfolgt die Ausgabe in Megabyte. Die Größe wird hier nur dann angezeigt, wenn der Auftrag bereits aktiv war. Bei Empfangs-Aufträgen wird hier nur dann ein Wert angezeigt, wenn der Partner ihn mitschickt.

STATE:

Zustand des Auftrags

BYTECNT:

Anzahl der Byte, die (bei Komprimierung in komprimierter Form) bis zum letzten Wiederanlaufpunkt übertragen wurden

INITIATOR:

Initiator des Auftrags

TRANS:

Übertragungsrichtung, vom lokalen System aus gesehen

PRIO:

Priorität, mit der der Auftrag angestoßen wurde; hier: NORM für NORMAL.

WRITE:

Gibt an, ob bzw. wann die Empfangsdatei überschrieben bzw. erweitert wird

START:

Gewünschter Startzeitpunkt des Auftrags (SOON für „so früh wie möglich“)

CANCEL:

Gewünschter Abbruchzeitpunkt
(NO für „kein Abbruch gewünscht“)

COMPRESS:

Gibt an, ob die Datei komprimiert übertragen wird

DATA:

Dateityp:

CHAR

für Textdatei

BIN

für Binärdatei

NOT-SPECIFIED

Im Übertragungskommando wurde keine Angabe für DATA-TYPE gemacht

USER

für Benutzerformat

GLOB-ID:

Globale Auftrags-Identifikation, wird nur bei Inbound-Aufträgen von openFT- und FTAM-Partnern angezeigt (INITIATOR=REMOTE). Sie stimmt mit der Auftrags-Identifikation (=TRANSFER-ID) auf der Initiator-Seite überein.

TRANSP:

Angabe, ob im Transparentformat übertragen wird

ENCRYPT:

Angabe, ob der Dateiinhalt verschlüsselt übertragen wird

TABEX:

Angabe, ob die Tabullator-Expansion aktiviert ist. Mögliche Werte: ON, OFF, AUTO.

TARGFORM:

Format der übertragenen Datei im Zielsystem:

SEQ

Sequentielles Dateiformat

BLOCK

Blockformat

TRECFRM:

Satzformat der Datei im Zielsystem:

STD

Gleiches Satzformat wie im Sendesystem

UNDEFINED

Satzformat undefiniert

OWNER:

Eigentümer des Auftrags im lokalen System

DICHECK:

Gibt an, ob die Datenintegrität geprüft werden soll (YES) oder nicht (NO)

RECFORM:

Satzformat. Mögliche Werte: UNDEFINED, VARIABLE, FIX.

PROTECT:

Gibt an, ob Schutzattribute der Datei übertragen werden

PARTNER:

Symbolischer Name des an dem Auftrag beteiligten Partnersystems.
Falls der FT-Auftrag sich im Zustand STATE=WAIT befindet und es sich nicht um einen systeminternen normalen Betriebsmittelengpass handelt, ist dem Partnernamen eines der folgenden Zeichen vorangestellt:


*

Der FT-Verwalter des lokalen Systems hat Betriebsmittel gesperrt.

!

Der Versuch eines Verbindungsaufbaus zum Partnersystem ist fehlgeschlagen (weil
zum Beispiel das ferne System nicht läuft, dort FT nicht gestartet ist oder bei TCP/IP-
Kopplungen bei der Portangabe *BY-TRANSPORTSYSTEM steht und das BCMAP
fehlt). Kann auch auftreten, wenn openFT bei der internen Überprüfung der Integrität
der übertragenen Daten einen Fehler entdeckt hat.

?

Installationsfehler.

Als FT-Benutzer wenden Sie sich bitte an den FT-Verwalter.

Mögliche Ursachen:

  • PORT bei BCMAP stimmt nicht mit dem vom Partner-Eintrag überein. Installation
    prüfen.

  • Die Authentifizierung des lokalen oder des fernen Systems ist an einem nicht
    passenden öffentlichen Schlüssel gescheitert.


FNC-MODE:

Codierungsmodus für ferne Dateinamen und Folgeverarbeitung. Mögliche Werte:

TRANSPARENT

Codierung im transparenten Modus.

CHAR

Codierung im Zeichenmodus (nur bei Inbound-Aufträgen möglich).

PARTNER-STATE:

Status des Partners. Mögliche Werte:

ACT

aktiviert

DEACT

deaktiviert

NOCON

keine Verbindung, z.B. weil der openFT-Server im fernen System nicht gestartet ist.

INSTERR

Es liegt ein Installations- oder Konfigurationsfehler vor (zum Beispiel: das lokale System ist dem Partner nicht bekannt oder die Adresse des Partners in der Partnerliste ist ungültig) oder die Authentifizierung eines der Partner ist fehlgeschlagen oder die Verschlüsselung ist lokal oder im Partnersystem nicht verfügbar.

SHORT

Beim Partner ist ein Betriebsmittelengpass aufgetreten.

PARTNER-PRIO:

Priorisierung des Partners bei der Abarbeitung von Aufträgen. Mögliche Werte:

LOW

der Partner hat niedrige Priorität.

NORM

der Partner hat normale Priorität.

HIGH

der Partner hat hohe Priorität.

LOC:

Angaben zum lokalen System (LOCAL-PARAMETER).

Hier kann ggf. mehr stehen als in diesem Beispiel; die Schlüsselwörter entsprechen den empfohlenen Abkürzungen der Schlüsselwörter des Übertragungskommandos, dort finden Sie dann auch die Bedeutung der Operanden.

FILE:

Lokaler Dateiname

ASYN-MSG:

Gibt an, welches Ergebnis des Auftrags zu einer asynchronen Endemeldung führt. Mögliche Werte: ALL, FAIL.

MONJV:


Name der Job-Variable im Format :cat-id:$user-id.monjv-name, wenn bei einem
Outbound-Auftrag eine Job-Variable angegeben wurde.

REM:


Angaben zum fernen System (REMOTE-PARAMETER).

Hier kann ggf. mehr stehen als in diesem Beispiel; die Schlüsselwörter entsprechen den empfohlenen Abkürzungen der Schlüsselwörter des Übertragungskommandos, dort finden Sie dann auch die Bedeutung der Operanden.

FILE:

ferner Dateiname

Die folgenden Operanden werden nur bei lokal gestellten Aufträgen ausgegeben.

TRANS-ADM:

Zugangsberechtigung, hier: für das ferne System. Statt des Tripels aus Benutzerkennung, Abrechnungsnummer und ggf. Kennwort kann hier auch REMOTE-PROFILE stehen, falls ein fernes FTAC-Berechtigungsprofil adressiert wird. Entsprechendes gilt auch für die Angaben zum lokalen System.

CCSN:

CCS-Name, der im lokalen bzw. im fernen System beim Lesen der Datei verwendet wird.