Folgende Bibliotheken und Dateien werden automatisch unter der Kennung TSOS angelegt, wobei nnn die Version bezeichnet (211 steht für SOCKETS V21.1A):
SYSDAT.SOCKETS.nnn.RESOLV.CONF | Konfigurationsdatei für das Programm GETDNS |
SYSDAT.SOCKETS.nnn.ANCHORS.P7S | Systemdatei, notwendig für die Benutzung von DNSSEC |
SYSDAT.SOCKETS.nnn.ANCHORS.XML | Systemdatei, notwendig für die Benutzung von DNSSEC |
SYSPRG.SOCKETS.nnn | Ladebibliothek für das Programm GETDNS |
SYSPRG.SOCKETS.nnn.TOOLS | Ladebibliothek für die Programme DIG und NSLOOKUP |
SYSENT.GETDNS.nnn | Enter-Datei für den GETDNS (wird nach dem ersten Start angelegt) |
SYSSDF.SOCKETS.nnn | SDF-Syntax-Datei GETDNS |
SYSSPR.SOCKETS.nnn | Bibliothek der GETDNS-Prozeduren |
Damit die Resolver-Konfigurationsdaten bei einem Produkt-Update nicht überschrieben werden, wird bei einer IMON-Installation die Datei SYSDAT.SOCKETS.nnn.RESOLV.CONF mit dem Suffix .NEW angelegt, falls schon eine Datei mit dem Namen SYSDAT.SOCKETS.nnn.RESOLV.CONF vorhanden ist.
Die IMON-Installation legt die DNS-Resolver-Konfigurationsdatei mit den Dateiattributen USER-ACC = *ALL-USERS und ACCESS = *READ an. Um diese Datei effektiver vor Veränderungen zu schützen, können Sie sie mit einem Schreib-Passwort versehen.
- Mit dem Diagnoseprogramm DIG können Einträge im ausgewählten DNS-Server ausgelesen werden. Dies ermöglicht sowohl eine Überprüfung der eingetragenen Records als auch die Ermittlung, ob ein Prozessor im DNS bekannt ist oder nicht. Mit DIG können DNS-Server-Einträge geprüft werden, unabhängig davon, ob GETDNS gestartet ist oder nicht.
- Mit dem Diagnoseprogramm NSLOOKUP ist eine Umsetzung von DNS-Prozessornamen in IP- / IPv6-Adressen und umgekehrt möglich. Damit findet natürlich auch eine Überprüfung statt, ob der Prozessorname im DNS bekannt ist.
- Die Diagnoseprogramme PING4/PING6 dienen primär dem Test, ob ein Prozessor ansprechbar ist. Wird statt einer IP- / IPv6-Adresse ein Prozessorname angegeben, wird durch die erforderliche Umsetzung des Namens in eine Adresse indirekt der Eintrag im DNS geprüft.
Standardmäßig wird GETDNS unter TSOS und direkt bei der Ausführung des DCSTART-Kommandos gestartet. Bei jedem automatischen Start verwendet GETDNS die Standard-Konfigurationsdatei.