Mit dieser Funktion werden Standardschutzregeln aus einem Regelbehälter (Guard) gelöscht. Ein Anwender kann nur Regeln aus Regelbehältern seiner eigenen Benutzerkennung löschen. Ein Guard-Administrator darf Regeln aus Regelbehältern fremder Benutzerkennungen löschen. Verbleibt keine weitere Regel mehr im Behälter, wird der gesamte Behälter gelöscht.
Makro | Operanden |
REMDEF | MF = C / D / L / M / E ,PREFIX = D / <name 1> ,MACID = EFR / <name 3> ,PARAM = <name 1..8> ,DIALOG = *STD / *NO / *COGUARD / *USERID / *CATALOG / <var: enum-of _dialog_s:1> ,ERRMSG = *NO / *YES / <var: bit:1> ,COGUARD = ’ ’ / <c-string 1..40: filename 1..24 without-gen-vers with-wild(40)> / <var: char:40> ,RULENAM = ’ ’ / <c-string 1..20: alphanumeric name 1..12 with-wild(20)> / <var: char:20> / *ALL |
Die Beschreibung der Parameter MF, PREFIX, MACID, PARAM siehe Handbuch „Makroaufrufe an den Ablaufteil“ [16].
DIALOG
Dialogführung
Der Anwender kann die Schnittstelle mit Kontrolldialog benutzen, wobei die Art der Dialogführung steuerbar ist. Die Dialogführung ist im Batchbetrieb wirkungslos, was der Angabe DIALOG-CONTROL=*NO entspricht.
=*STD
Der Anwender kann für jeden ausgewählten Behälter im Dialog entscheiden, ob das Kommando angewendet wird oder nicht. Die Dialogführung erfolgt jedoch nur dann, wenn der Name des Regelbehälters mit Hilfe von Musterzeichen spezifiziert ist.
Ein Kommandoabbruch ist möglich.
=*NO
Die Funktion wird ohne Rückfrage auf jeden Regelbehälter angewendet.
=*COGUARD
Der Anwender kann für jeden ausgewählten Behälter im Dialog entscheiden, ob die Funktion angewendet wird oder nicht. Die Dialogführung erfolgt unabhängig davon, ob der Name des Regelbehälters mit Hilfe von Musterzeichen spezifiziert ist oder nicht.
Ein Funktionsabbruch ist möglich.
=*USERID
Diesen Kontrolldialog kann nur ein Guard-Administrator verwenden.
Der Guard-Administrator kann für jede ausgewählte Benutzerkennung im Dialog entscheiden, ob die Funktion angewendet wird oder nicht. Die Dialogführung erfolgt jedoch nur dann, wenn die Benutzerkennung im Namen des Regelbehälters mit Hilfe von Musterzeichen spezifiziert ist.
Ein Funktionsabbruch ist möglich.
=*CATALOG
Der Anwender kann für jede ausgewählte Katalogkennung im Dialog entscheiden, ob die Funktion angewendet wird oder nicht. Die Dialogführung erfolgt jedoch nur dann, wenn die Katalogkennung im Namen des Regelbehälters mit Hilfe von Musterzeichen spezifiziert ist.
Ein Funktionsabbruch ist möglich.
ERRMSG
Meldungsausgabe
Der Anwender kann angeben, ob aufgetretene Fehler als Meldung angezeigt werden. Das kann erwünscht sein, wenn zum Beispiel eine Positionsregel nicht vorhanden ist und eine Bearbeitung darum nicht möglich war.
=*NO
Es werden keine Meldungen ausgegeben.
=*YES
Es werden Meldungen ausgegeben.
COGUARD
Name des Regelbehälters
Dieser Operand bezeichnet den Namen des Regelbehälters, aus dem Regeln gelöscht werden.
Musterzeichen im Namen des Regelbehälters bewirken, dass die Regel in mehreren Behältern gelöscht wird, sofern diese zugreifbar sind.
Musterzeichen in der Benutzerkennung darf nur ein Guard-Administrator spezifizieren.
Der Operand muss mit einem Wert versehen werden. Es dürfen nur Großbuchstaben verwendet werden!
RULENAM
Name der Regel
Dieser Operand bezeichnet den Namen der zu löschenden Regel. Musterzeichen im Namen sind erlaubt. Verbleibt keine Regel mehr im Regelbehälter, wird er gelöscht.
Der Operand muss mit einem Wert versehen werden. Es dürfen nur Großbuchstaben verwendet werden!
=*ALL
Es werden alle Regeln und damit auch der Regelbehälter gelöscht.
Makro-Returncode
SC2 | SC1 | Maincode | Erläuterung |
X’00’ | X’00’ | X’0000’ | class A: CMD0001 |
X’02’ | X’00’ | X’3000’ | class A: DEF3000 |
X’02’ | X’00’ | X’3001’ | class A: DEF3001 |
X’02’ | X’00’ | X’3002’ | class A: DEF3002 |
X’02’ | X’00’ | X’3003’ | class A: DEF3003 |
X’02’ | X’00’ | X’3004’ | class A: DEF3004 |
X’01’ | X’3100’ | class B: DEF3100 | |
X’00’ | ungültige Parameteradresse | ||
X’00’ | X’20’ | X’3200’ | class C: DEF3200 |
X’00’ | X’40’ | X’3300’ | class D: DEF3300 |
X’00’ | X’40’ | X’3302’ | class D: DEF3302 |
X’00’ | X’40’ | X’3304’ | class D: DEF3304 |
X’00’ | X’40’ | X’3306’ | class D: DEF3306 |
X’00’ | X’40’ | X’3308’ | class D: DEF3308 |
X’00’ | X’40’ | X’3309’ | class D: DEF3309 |
X’00’ | X’40’ | X’3310’ | class D: DEF3310 |
X’00’ | X’40’ | X’3313’ | class D: DEF3313 |
X’00 | X’40 | X’3314’ | class D: DEF3314 |
X’00’ | X’40’ | X’3315’ | class D: DEF3315 |
X’00’ | X’80’ | X’3900’ | class E: DEF3900 |
X’00’ | X’80’ | X’3901’ | class E: DEF3901 |
X’00’ | X’80’ | X’3902’ | class E: DEF3902 |
Die genaue Fehlerursache kann durch Aufruf des Kommandos /HELP-MSG mit der in der Tabelle angegebenen Fehlernummer ermittelt werden, z.B. /HELP-MSG DEF3902.