Application Unit
AU, AU PY, AU PQ
Optionale Komponente des SE Servers.
Eine AU ermöglicht den Betrieb von Applikationen unter Linux, Windows, VMware oder anderen Hypervisoren.
Application Unit PY (AU PY) bezeichnet alle PRIMERGY-basierten AUs (z.B. die Hardware-Modelle AU20 oder AU47).
Application Unit PQ (AU PQ) bezeichnet alle PRIMEQUEST-basierten AUs (z.B. die Hardware-Modelle AU87 / DBU87 oder AUQ38E / DBU38E).
Configuration Save and Restore
CSR
Sichert die Konfigurationsdaten der Management Unit in einem Archiv. Das Sicherungsarchiv enthält alle Konfigurationsdaten, die der Kunde über den SE Manager selbst verwaltet.
Data Network Private
DANPR
Privates Daten-Netzwerk für die Nutzung als SE Server-internes privates Kundennetzwerk. Bei Bedarf können bis zu 99 Netzwerke DANPR<n> (mit <n>= 01..99) eingerichtet werden.
Data Network Public
DANPU
Öffentliches Daten-Netzwerk für die Anbindung von Anwendungen an das öffentliche Kundennetzwerk. Bis zu 8 Netzwerke DANPU<n> (mit <n>= 01..08) können eingerichtet werden.
FDDRL-Job
Für jede FDDRL-Funktionsanweisung wird pro Einzel- bzw. Pubsetplatte ein FDDRL-Job definiert. Pro Disk-Set wird ein weiterer FDDRL-Job definiert. Jeder FDDRL-Job kann entweder unter der aufrufenden Task (FDDRL-Maintask) oder unter einer eigenen Task (FDDRL-Subtask) abgewickelt werden.
FDDRL-Subtask
FDDRL-Jobs können durch eine von FDDRL erzeugte Subtask bearbeitet werden.
Hardware Abstraction Layer
HAL
Firmware-Komponente auf SU x86 zur Abbildung von privilegierten /390-Schnittstellen auf den zu Grunde liegenden Maschinencode. Diese Abbildung wird z.B. bei der Unterbrechungsbehandlung, der Speicherverwaltung und der Systemdiagnose benötigt.
High-speed Net Connect
HNC
HNC stellt die Verbindung von einer SU /390 zu einem LAN-Netz dar. Dabei bezeichnet HNC zum einen die Linux-basierte Basis-Software, die in den SE Manager integriert ist, und zum anderen die Hardware-Unit, auf der diese Basis-Software abläuft. Als Hardware-Unit ist der HNC an SE Servern, die über eine SU /390 verfügen, Bestandteil der Net Unit.
Initial Program Load
IPL
Erste Phase der Systemeinleitung nach dem Urladen (BOOT). IPL liest das CLASS1-EXEC, Systemparameter und REP-Korrekturen ein.
IO Configuration File / Input/Output-Resource-File
IOCF / IORSF
Enthält Informationen über die Konfiguration der Ein-/Ausgabe-Geräte einer SU /390.
Eine BS2000-Gerätekonfiguration, die für das Hochfahren einer SU /390 erforderlich ist
Das IOCF/IORSF muss im Serviceprozessor SVP installiert sein, damit es verwendet werden kann.
Konfigurations-Platte
Intern gespiegelte Platte einer Unit (MU, SU x86, HNC), auf der Daten der SE-Server-Konfiguration abgelegt werden. Zusätzlich zur internen Konfigurations-Platte können bis zu zwei externe Konfigurations-Platten auf externen FC-RAID-Systemen konfiguriert werden, auf die alle MU und SU x86 über einen redundanten Anschluss zugreifen können.
Kundenschlüssel
Der Kundenschlüssel wird vom Service festgelegt und dient dazu, die Daten des Kunden in der Service-Zentrale eindeutig zu identifizieren. Er wird im SE Manager angezeigt und muss bei jeder Kommunikation mit der Service-Zentrale angegeben werden.
KVP
Konsol-Verteil-Programm
Der Zugang zu einer BS2000-Konsole erfolgt über ein KVP (Konsol-Verteil-Programm).
Das Konsol-Verteil-Programm KVP führt unter anderem folgende Aufgaben aus:
Berechtigungskontrollen
Verteilung der BS2000-Ausgaben auf mehrere Konsolen
kurz- und langfristiges Abspeichern der Protokolle des Konsolverkehrs (KVP-Logging)
Das BS2000 sieht ein KVP als zwei (emulierte) KVP-Geräte (bzw. ein Gerätepaar), die durch ihre mnemotechnischen Namen identifiziert sind.
Management Admin Network Public
MANPU
Öffentliches Management-Netzwerk für den Administrationszugang zu MU, BS2000-Systemen und AUs.
Management Control Network Local
MCNLO
Privates Management-Netzwerk für die lokale SE Server-Kommunikation
Management Control Network Private
MCNPR
Privates Management-Netzwerk für die SE Server-Kommunikation
Management Optional Network Private
MONPR
Privates Management-Netzwerk für die SE Server-Kommunikation. Bei Bedarf können bis zu 8 additive Netzwerke MONPR<n> (mit <n>= 01..08) eingerichtet werden.
Management Optional Network Public
MONPU
Öffentliches Management-Netzwerk, das bei Bedarf als additives Administrations-Netzwerk eingerichtet werden kann (z.B. wenn AIS Connect nicht über MANPU sondern über ein eigenes Netzwerk betrieben werden soll).
Management SVP Network Private
MSNPR
Privates Management-Netzwerk, das an SE Servern mit SU /390 die SVP-Kommunikation zur SU /390 ermöglicht.
Management Unit
MU
Komponente des SE Servers; ermöglicht mit Hilfe des SE Managers ein zentrales, Web-basiertes Management aller Units eines SE Servers.
Net-Client
Realisiert den Zugriff auf Net-Storage für das nutzende Betriebssystem. In BS2000/OSD transformiert der Net-Client zusammen mit dem BS2000-Subsystem ONETSTOR die BS2000-Dateizugriffe in entsprechende UNIX-Dateizugriffe und führt sie über NFS auf dem Net-Server aus.
Net-Server
File-Server im weltweiten Rechnernetz, der Speicherplatz (Network Attached Storage, NAS) für die Nutzung durch andere Server bereitstellt und entsprechende File-Server-Dienste anbietet.
Net-Storage
Der von einem Net-Server im Rechnernetz bereitgestellte und zur Nutzung durch fremde Server freigegebene Speicherplatz. Net-Storage kann ein Dateisystem oder auch nur ein Knoten im Dateisystem des Net-Servers sein.
Net Unit
NU
Komponente des SE Servers; ermöglicht die Anbindung eines SE Servers an Kundennetzwerke (LAN/SAN). Die Net Unit beinhaltet High-speed Net Connect (HNC).
Net Unit Extension
NUX
Das optionale Add-on Pack NUX dient der Anbindung des SE Servers an die Kundennetzwerke mittels additiver Cisco-Switche außerhalb des SE Servers.
In einem erweiterten Sinn bezeichnet NUX die Gesamtheit dieser Cisco-Switche, ihrer Konfiguration und ihrer Integration in SEM mittels des Add-on Packs NUX.
Parallel Access Volume
PAV
Mehrere I/O-Aufträge können gleichzeitig auf ein logisches Volume ausgeführt werden. Ein logisches PAV-Volume wird durch ein Basis-Gerät und bis zu 7 Alias-Geräte repräsentiert.
SE Manager
SEM
Web-basierte Benutzeroberfläche für SE Server. Der SE Manager läuft auf der Management Unit und ermöglicht die zentrale Bedienung und Verwaltung von Server Units (SU /390 und SU x86), Application Units (x86), Net Unit (inkl. HNC) und des Storage. Häufig benutzte Abkürzung: SEM.
Serverlinie, Servertyp
SE /390, SE x86
- SE /390: Ein Server dieser Linie bzw. dieses Typs beinhaltet eine SU /390 und optional eine oder mehrere SU x86.
- SE x86: Ein Server dieser Linie bzw. dieses Typs beinhaltet eine oder mehrere SU x86 und beinhaltet keine SU /390.
Server Unit
SU
Komponente des SE Servers, welche den Betrieb von BS2000 (Native-BS2000 oder VM2000) ermöglicht. SU-Typen sind SU /390 und SU x86 - siehe unten. Die Modelle und die dafür verwendeten Abkürzungen finden Sie z.B. in der Basis-Betriebsanleitung [1].
Server Unit /390
SU /390
Komponente des SE Servers; Server Unit mit /390-Architektur. Eine /390-basierte Server Unit (SU /390) ermöglicht den Betrieb von BS2000 (Native-BS2000 oder VM2000).
Server Unit x86
SU x86
Komponente des SE Servers; Server Unit mit x86-Architektur. Eine x86-basierte Server Unit (SU x86) ermöglicht den Betrieb von BS2000 (Native-BS2000 oder VM2000). Optional ist zusätzlich der XenVM-Betrieb mit Linux- oder Windows-Gastsystemen möglich.
Service-/Konsolprozessor
SKP (Gerätetyp), SKP-Funktionalität
Ein SKP ermöglicht die Bedienung von Servern mit /390-Architektur, die Verwaltung der angeschlossenen Geräte und die Unterstützung des Remote Service.
Der Begriff SKP wird in den drei Sichten Hardware-Funktionalität, Software-Funktionalität und Gerätetyp verwendet:
- Hardware-Funktionalität
Ursprünglich - bei den S-Servern - war der SKP eine eigene Hardware-Unit, welche über eine lokale Konsole, Host-Controller und diverse Anschlüsse für LAN-Anbindung und Unterstützung des Remote Service verfügt.
Am SE Server stellt die Management Unit (MU) diese Hardware-Funktionalität für den Betrieb von SU /390 zur Verfügung. - Software-Funktionalität
Auf einer Hardware-Unit SKP stellt der SKP-Manager die SKP-Funktionalität zur Bedienung des S-Servers und zur Verwaltung der Geräte und des Remote Service bereit.
Am SE Server ist die SKP-Funktionalität im SE Manager integriert. - Gerätetyp
Im BS2000 wird ein SKP-Gerätetyp verwendet (i.d.R. SKP2).
SVP
Serviceprozessor der SU /390.
Bei SU x86 gibt es im X2000 eine emulierte SVP-Funktionalität, soweit nötig.
SVP-Uhr
Eigenständige Uhr, die das TODR (Time of Day Register) beim Systemstart mit der realen Zeit versorgt. Bei SU /390 ist die SVP-Uhr Teil des SVP, bei SU x86 wird die SVP-Uhr über die Basis-Software X2000 emuliert.
Unit x86
Komponente des SE Servers mit x86-Architektur: Server Unit x86, Management Unit oder HNC