Änderungen der aktuellen Meldungsfilter-Datei im laufenden Betrieb können mit der Console Monitor-Anwendung durch Setzen des Objekts consMonMsgFilter vorgenommen werden.
Bei Syntaxfehlern in der Meldungsfilter-Datei consMonMsgFilter wird mit der ursprünglichen Meldungsfilter-Datei weitergearbeitet.
Das Signal SIGHUP kann außerdem dazu verwendet werden, um die aktuell verwendeten (Positiven/Negativen) Nachrichtenfilter neu einzulesen und anzuwenden.
Beispiel: Senden eines SIGHUP Signals
Linux Befehl zum Beenden des Prozesses:
kill -1 <Prozess ID>
Die pid ist die Prozess ID von Linux für den Agentenprozess.
Nach dem Senden des Signal SIGHUP, wird die Konfiguration der (Positiven/Negativen) Nachrichtenfilter neu geladen.
Der aktuell verwendete Nachrichtenfilter kann über die Variable consMonMsgFilter überprüft werden. Hier ein Beispiel für das Kommando zum Überprüfen:
snmpget -v2c -cpublic SNMP_ADDR consMonMsgFiltere.0
Der aktuell verwendete negative Nachrichtenfilter kann über die Variable consMonNegMsgFilter überprüft werden. Hier ein Beispiel für das Kommando zum Überprüfen:
snmpget -v2c -cpublic SNMP_ADDR consMonNegMsgFilter.0
Beispiel: Filtern von Konsolmeldungen
Die Meldung EXC0858 soll nur an die Management-Plattform geschickt werden, wenn sie weder den String "CLAQ" noch den String "TEST" enthält. Der Trap soll mit der Trapnummer 99 geschickt werden und als Quelle soll "Hardware" eingetragen sein.
Sie erreichen dies wie folgt:
Tragen Sie im positiven Meldungsfilter ein:
<EXC0858 99 SOURCE=Hardware>Tragen Sie in der negativen Meldungsfilterdatei ein:
<EXC0858 PATTERN = /*CLAQ*/*TEST*>