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Event-Funktionen

Um auf bestimmte Ereignisse per Programm reagieren zu können, bietet openUTM die Möglichkeit, Event-Funktionen zu verwenden. Im Gegensatz zu "normalen" Teilprogrammen, die durch Angabe eines Transaktionscode aufgerufen werden, startet openUTM diese Teilprogramme bei bestimmten Ereignissen.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Event-Funktionen:

  • Event-Exits, welche keine KDCS-Aufrufe enthalten dürfen und

  • Event-Services, die KDCS-Aufrufe enthalten müssen.

Hinweis zu BS2000-Systemen

Da auch STXIT-Routinen, wie sie auf BS2000-Systemen verwendet werden, ereignisgesteuert sind, werden sie in diesem Kapitel mit beschrieben, und zwar im Abschnitt „STXIT-Routinen (BS2000-Systeme)". Auf die Ereignisbehandlung in ILCS-Programmen wird in  Abschnitt „Ereignisbehandlung in ILCS-Programmen (BS2000-Systeme)" eingegangen.

Event-Exits:

INPUT

Dieser Event-Exit wird bei Eingabe von einem Terminal aufgerufen.

HTTPDieser Event-Exit wird beim Lesen der Eingabe-Nachricht von einem sowie vor dem Senden der HTTP-Response an einen HTTP-Client aufgerufen.

START

Diese Event-Exits (maximal 8) werden bei jedem Start des Anwendungsprogramms aufgerufen.

SHUT

Diese Event-Exits (maximal 8) werden bei jeder Beendigung des Anwendungsprogramms aufgerufen, auch bei PEND ER.

VORGANG

Dieser Event-Exit wird bei Vorgangsbeginn und Vorgangsende aufgerufen, auch bei fehlerhaftem Ende oder Ende wegen Verbindungsverlust, und bei Vorgangs-Wiederanlauf.

FORMAT

Nur auf BS2000-Sysemen: Dieser Event-Exit wird aufgerufen, wenn eine Nachricht ein- bzw. ausgegeben wird, die Sie mit einer eigenen Formatierungsroutine formatieren möchten (-Format).

Event-Services:

BADTACS

Dieser Dialog-Vorgang wird aufgerufen, wenn von einem Terminal oder einer TS-Anwendung ein ungültiger Transaktionscode angegeben wurde, oder der Datenschutz verletzt wurde.

MSGTAC

Dieser Asynchron-Vorgang wird aufgerufen, wenn openUTM eine Meldung ausgibt, für die als Meldungsziel MSGTAC definiert wurde (siehe openUTM-Handbuch „Meldungen, Test und Diagnose“, Ändern von Meldungen).

SIGNON

Dieser Dialog-Vorgang wird immer dann aufgerufen, wenn sich ein Terminal-Benutzer, eine TS-Anwendung oder ein UPIC-Client an die Anwendung anmeldet. Voraussetzung ist, dass für den Transportsystem-Zugriffspunkt, über den sich der Client anmeldet, ein Anmelde-Vorgang generiert ist; für UPIC-Clients muss zusätzlich in der SIGNON-Anweisung UPIC=YES generiert sein.

Für jeden Transportsystem-Zugriffspunkt einer UTM-Anwendung (generiert mit MAX APPLINAME bzw. BCAMAPPL) kann ein eigener Anmelde-Vorgang generiert werden (siehe Parameter SIGNON-TAC der Anweisung BCAMAPPL im openUTM-Handbuch „Anwendungen generieren“).

Datenbankaufrufe sind nur in den Teilprogrammen für VORGANG, BADTACS, MSGTAC und SIGNON erlaubt, bei den Teilprogrammen für INPUT, START und SHUT hingegen nicht.

Nur auf BS2000-Systemen: In den Teilprogrammen für FORMAT sind keine Datenbankaufrufe erlaubt.