Der Namensraum von BS2000-Dateien und PLAM-Bibliothekselementen ist in der Regel kleiner als der des Client-Systems. Auf dem Client-System kann es daher Anwendungen geben, die mit den am Server geltenden Einschränkungen des Namensraumes nicht oder nur schwer zurechtkommen. Beispielsweise legen Editoren Sicherungskopien oder Zwischensicherungen unter Dateinamen ab, die auf dem bs2fs-Dateisystem am Server nicht zulässig sind.
NFS-Clients erzeugen beim Löschen von Dateien, die noch geöffnet sind, vorübergehend Dateien, deren Namen aus ".nfs" gefolgt von unterschiedlich vielen Hexadezimalziffern bestehen. Deshalb werden diese Dateinamen grundsätzlich auf folgende Weise konvertiert:
Dateiname am NFS-Client | Dateiname im bs2fs-Dateisystem |
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Mit der Option bs2nameconv des share-Kommandos kann bei der Freigabe eines bs2fs-Dateisystems festgelegt werden, dass zusätzliche Konvertierungen durchgeführt werden:
Dateiname am | Dateiname im | Beschreibung des Dateinamen am NFS-Client |
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| Dateinamen mit mindestens zwei Zeichen, wobei das erste |
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| Dateinamen, die außer als erstes Zeichen die Tilde enthalten: |